Squirting – Emanzipation beim Abspritzen

Squirting sorgt für ErstaunenDass auch Frauen während des Geschlechtsverkehrs squirten (ejakulieren) können, ist in unseren Breiten noch immer recht unbekannt oder wird von denen, die es noch nicht erlebt haben angezweifelt. Dennoch gibt es eine immer größer werdende Anzahl ejakulativ aufgeklärter Frauen, die dieses Gefühl des Abspritzens beim Geschlechtsverkehr, kennen und auch lieben gelernt haben.

Wenn eine Frau das erste Mal ejakuliert, sorgt das bei den Beteiligten oft für ein Höchstmaß an Verwirrung. Weil das Gefühl, das sich vor der eigentlichen Ejakulation einstellt, oft mit dem eines gesteigerten Harndrangs beschrieben wird, glauben auch viele Frauen, es handele sich bei der ausgestoßenen Flüssigkeit um Urin.

Da es aber nicht zu den üblichen Gepflogenheiten gehört, während des Geschlechtsverkehrs seinen Partner mit einer extra Portion Urin zu beglücken, brechen viele Frauen die Aktion ab, die sie wenige Sekunden später eine vollkommen neue und wundervolle Erfahrung machen ließen. Stattdessen versuchen Sie, den vermeintlichen Harndrang zu unterdrücken oder flüchten auf die nächste Toilette, wo sie sich dann wundern, dass nicht soviel Urin ausgeschieden wird, wie sie angenommen hatten.

Wenn es dann aber doch passiert, weil die Lust zu groß war und das Gefühl urinieren zu müssen in den Hintergrund getreten ist, gibt es oft erschrockene Gesichter. Der Frau ist es meist peinlich, weil sie ja noch immer glaubt, uriniert zu haben und der Mann… naja, der glaubt das natürlich auch hin und wieder und fragt sich was das soll.

Erst wenn man sich sich mit dem Thema Squirting näher beschäftigt, erfährt man, dass es sich bei dem beschriebenen Vorgang tatsächlich um eine weibliche Ejakulation gehandelt hat, bei der kein Urin sondern eine andere farblose Flüssigkeit abgesondert wird.

Schaut man sich ein wenig im Netz um, findet man so manchen Erfahrungsbericht des ersten Squirtings. So schreibt zum Beispiel dornröschen64 bei onmeda.de, sie sei etwas verwirrt, weil sie etwas erlebt hätte, was ihr in ihrer 30-jährigen Sexpraxis noch nie passiert sei. Während sie mit ihrem neuen Liebhaber Sex hatte, bei dem sie mehrere Orgasmen hatte, überkam sie plötzlich das Gefühl dringend „Pipi“ zu müssen.Wegen ihrer starken Erregung beschloss sie, diesem Gefühl einfach nachzugeben. Als der Druck dann doch zu groß wurde sie den Penis Ihres Freundes hinausgleiten ließ, sonderte sie schwallartig Flüssigkeit ab, wobei es sich nicht um Urin handelte. Durch diese Reaktion erregt, machten beide weiter und konnten den Vorgang noch mehrmals reproduzieren.

Nach dieser Schilderung war die abgesonderte Flüssigkeit farblos und geschmacksneutral. Die Ejakulation selbst fand nach ihrem Orgasmus statt und beide Partner waren äußerst überrascht, aber auch angetörnt.

Bei Netdoktor.at kann man im Beitrag G-Punkt und weibliche Ejakulation unter anderem lesen, dass sich durch Stimulation der Zone entlang der Harnröhre bei einigen, vielleicht auch bei allen Frauen, eine Flüssigkeit bildet, die als weibliches Ejakulat bezeichnet wird, das von den Skene-Drüsen gebildet und während der Erregung bzw. des Orgasmus über Öffnungen der Hanrnröhre und der Vulva ausgeschüttet wird.

So können Frauen squirten

Wenn Sie nun auf den Geschmack gekommen sind und als Frau selbst ejakulieren wollen, gibt es einiges zu beachten.

Sie benötigen ganz sicher einen Partner, dem Sie voll und ganz vertrauen und bei dem Sie sich fallen lassen können. Befreien Sie sich von dem Druck, dass es ausgerechnet bei diesem Mal funktionieren muss – bleiben Sie entspannt. Genießen Sie einfach das Spiel mit ihrem Partner. Bei entsprechend großer Erregung und gezielter vorsichtiger Stimulation des G-Punktes könnte es dann sein, dass Sie sich langsam an dieses neue Gefühl, herantasten oder es ganz plötzlich erleben. Sie sehen schon, ganz einfach ist es nicht, diese weibliche Ejakulation zu provozieren – das gibt ganz besonders für das erste Mal. Wenn Sie und ihr Körper diese Erfahrung erst einmal gemacht haben, wird es in Zukunft einfacher.

Vielleicht ist es auch einfacher, als Sie denken: Wenn Sie das nächste Mal beim Geschlechtsverkehr einen verstärkten Harndrang verspüren, machen Sie doch einfach weiter anstatt die Toilette aufzusuchen.

 Beitragsbild: © Ginkgo / pixelio.de

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