Squirting durch Stimulation des G-Punktes

Auch wenn man glauben könnte, Kunyaza sei die einzige Sex-Praktik, mit der eine Frau zu einer Ejakulation (Squirting) zu bringen ist, gibt es natürlich auch andere Methoden um Frauen das Erlebnis einer weiblichen Ejakulation zu vermitteln – zumindest wird das von Verfechtern dieser Methoden behauptet.

Die Massage des weiblichen G-Punktes soll, glaubt man den einschlägigen Berichten, durchaus dazu geeignet sein einen besonders intensiven Orgasmus zu erzeugen, der mit einer weiblichen Ejakulation einher geht.

Schaut man sich die jeweiligen Beschreibungen an, scheint fast nichts einfacher zu sein, als eine Frau in Ekstase und zum Squirten (abspritzen) zu bringen. Da stellt sich natürlich die Frage, warum verhältnismäßig wenig Frauen dieses Erlebnis bisher überhaupt hatten. Dieser Frage geht auch der YouTube Beitrag, „Squirt-Orgasmus: Wie man Frauen zum Squirten bringt“, nach.

Verantwortlich für die relativ geringe Verbreitung der weiblichen Ejakulation sei demnach der Umstand, dass die meisten Menschen gar nicht wissen, dass auch Frauen eine Ejakulation haben können.

Da weder Mann noch Frau wissen, dass sie zu einem feuchten Orgasmus fähig ist, versucht er einerseits nicht, diesen zu erzeugen und sie andererseits vermisst dieses Gefühl nicht, da sie es (noch) nicht kennt und unternimmt natürlich auch nichts, um diese Gefühl zu erfahren.

Aber selbst wenn Mann davon weiß, kennt er vielleicht keine geeignete Methode, um seine Partnerin zu einer Ejakulation zu bringen.

Andererseits wissen viele Paare gar nicht, wie oft sie vielleicht bereits kurz vor diesem einzigartigen Erlebnis standen. Viele Frauen verspüren kurz vor ihrer möglichen Ejakulation ein starkes Gefühl als müssten sie urinieren – und wer will das in dieser Situation schon. Also bricht sie den Akt ab und verschwindet mal eben auf der Toilette, was der erotischen Stimmung nicht unbedingt zuträglich ist.

Hin und wieder hört man davon, dass die Fähigkeit der weiblichen Ejakulation eher zufällig entdeckt wurde. Eben dann, wenn die Erregung so groß war, dass der vermeintliche Harndrang nicht bemerkt wurde oder die Lust einfach größer war als die Scham davon, das Bett zu „beschmutzen“. Aber auch das bedeutet nicht unbedingt, dass seitens der Frau zwangsläufig die Lust auf eine Wiederholung entsteht, da dies noch immer glaubt, uriniert zu haben, was ihr, wenn die Ekstase verflogen ist, natürlich peinlich ist. Erst wenn sie sich eingehender mit dieser Thematik beschäftigt und weiß, dass es sich nicht um Urin sondern eine andere Flüssigkeit handelte, kann sich sich fallen lassen und folgende Orgasmen dieser Art beginnen zu genießen.

Um nun einen weiblichen Orgasmus mit einhergehender Ejakulation herbeizuführen, muss neben der geeigneten sinnlich-erotischen Atmosphäre und der Bereitschaft der Frau, dieses Gefühl auch zuzulassen, wenn es sich ankündigt, eben auch die richtige Technik her.

In dem eingebetteten Video wird die Methode der G-Punkt Stimulation mit den Fingern beschrieben. Dabei werden Mittel und Ringfinger der rechten Hand mit der Handfläche nach oben in die Vagina der Partnerin eingeführt, um dann durch „Komm her“-Bewegungen der Finger den G-Punkt zu stimulieren. Auch wird erklärt, wie sich diese Stimulation noch steigern lässt.

Wer jetzt Lust bekommt, diese Methode auszuprobieren sollte sich allerdings von dem Erfolgsdruck befreien und versuchen, die Anleitung nicht statisch umzusetzen. Bauen Sie diese Methode in ihr Liebesspiel ein, wenn die Stimmung es zulässt, achten sie auf die Reaktion ihrer Partnerin und fahren sie nur fort, wenn es ihr auch tatsächlich gefällt. Auch hier gilt die altbekannte Volksweisheit, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

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